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Welches Ehrenamt passt zu mir?


  |   Daniel van den Hövel

Leitfaden zum individuellen Glück

Und warum eine ehrenamtliche Tätigkeit glücklich macht!

Einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, sich für die Umwelt einsetzen, mit Menschen zusammen kommen und vor allem ein gutes Gefühl erhalten.

Auf den ersten Blick sind das schon einige offensichtliche Gründe für ein soziales Engagement. Aus diesem Grund setzen sich viele Bürger unserer Gemeinschaft immer wieder das Ziel eine ehrenamtliche Tätigkeit aufzugreifen: Wer hatte sich zum Jahreswechsel nicht mal vorgenommen anderen mehr zu geben und selbst aktiver zu werden? Doch scheint es, dass unser Leben gefüllt mit verschiedenen Verantwortungen uns im Alltag immer wieder daran hindert Frewilligenarbeit zu leisten.

In diesem Artikel beschreiben wir daher, welchen Mehrwert das Ehrenamt für dich und die Gesellschaft bietet sowie wir dir dabei helfen wollen, genau das den gemeinnützigen Verein zu finden, der zu dir passt. Was das „Ehrenamt“ genau ist und wieso, bzw. wie du es in dein Leben integrieren könntest, sind Überlegungen, die dieser Artikel beantworten soll. Hier haben wir einige Fragen und Antworten rund um das Thema zusammengestellt.

 

1) Was uns am Ehrenamt hindert

2) Warum sich freiwillig engagieren?

3) Wo kann ich mich ehrenamtlich aktiv werden?

4) Wo informiere ich mich über Freiwilligenarbeit?

5) Was muss ich können, wenn ich Helfer werden will?

6) Aufwandsentschädigung im Ehrenamt

7) Wie sieht der Versicherungsschutz im Verein aus?

8) Fazit


1. Was uns am Ehrenamt hindert

Im jungen Alter lernen wir bereits, wie wichtig andere Menschen für uns sind und wie grundlegend es ist ihnen zu helfen. Weiterhin bewies ein Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, dass Kleinkinder ein Gespür für Gerechtigkeit haben, das sie zu Mitleid und Hilfsbereitschaft befähigt. In diesem Sinne sind freiwillige und soziale Handlungen Kern unseres Wesens.

Doch scheinen Krisen und Erfahrungen im Alter sowie das Übernehmen von Verantwortungen uns schrittweise von dieser solidarischen Sensibilität zu entfernen. Vielleicht lehren uns erlebte Enttäuschungen, dass wir weniger auf andere, als auf uns acht geben sollten, vielleicht halten uns Ängste, in einer bestimmten Situation überfordert zu sein, davon ab Freiwilligenarbeit zu leisten.

Wenn soziales Engagement jedoch tief in unserem Inneren steckt, dann gilt es diese Gefühle ernst zu nehmen und sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Dabei kann sich jede/r erstmal fragen, inwiefern er oder sie bereit ist sich freiwillig zu engagieren und zu helfen – und das muss nicht gleich „Alles oder Nichts“ sein. Ganz im Gegenteil, jeder kleine Beitrag zählt und jede/r soll nur so viel geben, wie er/sie kann! Manche beteiligen sich bereits mit 2 Stunden/Woche in einem gemeinnützigen Verein, andere bieten Ihre freiwillige Hilfe unregelmäßig an und wiederrum andere fühlen sich bei den Freiwilligenarbeiten so wohl, dass sie das Ehrenamt zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Lebens machen.

 

Was ist soziales Engagement?

Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland gehen regelmäßig einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach – Tendenz steigend. Dabei dient soziales Engagement einem wohltätigen Zweck und ist i.d.R. gleich zu setzten mit Freiwilligenarbeit. In diesem Sinne leisten Menschen, die sich freiwillig und ohne Bezahlung für das Gemeinwohl einsetzen einen Beitrag zur Gemeinnützigkeit. Somit tragen sie aktiv zu einem stärkeren sozialen Zusammenhalt unserer Bürgergesellschaft bei und verbessern dabei die Lebensqualität von Mensch und Umwelt.

Der Begriff „Ehrenamt“ bezieht sich zumeist auf ein Amt im Verein, das mit einer klar definierten Tätigkeit und Verantwortung verknüpft ist. Sich freiwillig für eine Organisation bzw. einen Verein einzusetzen und sich sozial zu engagieren kann dabei viele Vorteile mit sich bringen.


2. Warum sich freiwillig engagieren?

Es gibt viele individuelle Gründe einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachzugehen und einige lassen sich bereits in folgenden Motiven finden: 

  • Sich selbst einen Sinn geben
  • Verantwortungsgefühl wahrnehmen
  • Mitleid und Nächstenliebe
  • Dankbarkeit
  • Streben nach Geselligkeit
  • Stärkung des Selbstwertgefühls

 

  1. Sich selbst einen Sinn geben

Ein Helfer, der freiwillig soziales Engagement beweist, der erhält i.d.R. die Möglichkeit eine persönlich sinngebende Tätigkeit zu verfolgen. Experten gehen davon aus, dass den Menschen heutzutage eine Bedeutung in ihrem Leben fehlt. Ein Sinn scheint schlichtweg nicht vorgegeben, weswegen jede/r selbst in der  Verantwortung steht seinem/ihrem Leben einen Wert zu geben. Neben sozialen Kontakten und Anerkennung bietet das Ehrenamt genau das – eine Sinnhaftigkeit. Durch gemeinnützige Teilhabe eröffnen sich ebenfalls Chancen auf neue Selbsterfahrungen, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensorientierung.

  1. Verantwortungsgefühl wahrnehmen

Die Welt bietet heutzutage etliche Möglichkeiten. Wir haben es geschafft – zumindest in Deutschland – für nahezu jeden einen gewissen Wohlstand zu erreichen. Die meisten Menschen können weitentfernte Orte besuchen, elektronische Gerätschaften gestalten das Leben einfacher und auch im sozialen Bereich erleben wir einen Wandel, der von vermehrten Freiheiten geprägt ist. Dennoch scheint es, als seien wir nicht zufriedener als zuvor. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der hohe Lebensstandard und der Wohlstand uns vergessen lassen haben, was wichtig für uns ist – und dazu gehöre für jeden eine gewisse Verantwortung für andere zu übernehmen. Verantwortungsgefühle wahrnehmen, soziales Engagement beweisen und Vereinen freiwillig helfen, würde demnach auch das individuelle Glück bestärken. 

  1. Mitleid und Nächstenliebe

Aber lassen sich auch tiefere Motive finden, als das individuelle Glück, um ehrenamtlich aktiv zu werden. Viele Menschen, die sich in das Leid anderer hinein versetzen und aus Mitleid und Nächstenliebe dem Gegenüber helfen wollen, sind aus intrinsischen Impulsen ehrenamtlich aktiv. Es bestehen tiefreichende anthropologische Gründe dafür, dass Prinzipien wie Nächstenliebe und gegenseitiger Respekt in nahezu jeder größeren Weltreligion wieder zu finden sind. Diese Werte haben Bürgergesellschaften schon immer geprägt – unabhängig von jeglicher Religion. Sie bestimmen das Leben in einer Gesellschaft, ermöglichen ein friedvolles Miteinander und liefern einen Beitrag zur Gemeinnützigkeit.

  1. Dankbarkeit

Jede/r von uns hat etwas, wofür er oder sie dankbar sein kann – sei es für die Liebe der Eltern, die Vielzahl an Bildungsmöglichkeiten oder die schönen Erlebnisse mit Freunden und Bekannten. Auch, wenn das Leben nicht für jeden immer einfach ist, so lässt sich dennoch behaupten, dass wir eine Menge erhalten haben. Dankbarkeit kann in diesem Sinne zur individuellen, aber auch zur gesellschaftlichen Glückseligkeit führen. Sich selbst vor Augen zu führen, welch Glück man im Leben hatte (alleine mit der Tatsache gesund zu sein), bringt die Mitglieder einer Bürgergesellschaft dazu sich sozial engagieren zu wollen. Menschen in Not zu helfen sich für die Umwelt stark zu machen oder sich in gemeinnützigen Vereinen beteiligen kann in diesem Sinne ein Ausdruck der Dankbarkeit sein und die Wertschätzung des eigenen Lebens fördern.

  1. Streben nach Geselligkeit

Unbestreitbar ist, dass der Mensch ein soziales Wesen darstellt, welches das Bedürfnis hat mit anderen seiner Art in Kontakt zu kommen und Erfahrungen zu teilen. Jedoch fühlen sich nicht Wenige heutzutage auch im eigenen Freundeskreis nicht verstanden oder sind generell einsam. Soziales Engagement und eine ehrenamtliche Tätigkeit im Verein birgt die Möglichkeit in sich neue Leute kennen zu lernen, sich anderen gegenüber zu öffnen und Freundschaften fürs Leben zu finden. Freiwilligenarbeit in Deutschland geht somit immer mit Freiwilligen-Spaß einher.

  1. Stärkung des Selbstwertgefühls

Anerkennung zu erhalten und sein Leben bedeutungsvoll zu gestalten – das sind unabhängig vom Charakter des Individuums wesentliche Faktoren, die uns seit jeher angetrieben haben. Daher hat jeder Mensch das intrinsische Bedürfnis gebraucht werden zu wollen. Es gibt vielfältige Methoden das eigene Selbstwertgefühl zu steigern: Einige versuchen ihren sozialen Status zu nutzen, andere streben nach herausragenden Leistungen wie beim Sport oder in der Wissenschaft, aber der nachhaltigste Weg zu einem starken Selbstwertgefühl ist nachweislich sich als produktives Mitglied einer Gesellschaft wahrzunehmen. Hier bietet das soziale Engagement einen grundlegenden Ansatz, der es jedem/jeder ermöglicht sich als wertvollen Menschen wahrzunehmen und mit der Arbeit in einem Verein einen Teil zur Gemeinnützigkeit beizutragen.


3. Wo kann ich ehrenamtlich aktiv werden?

Bei der Frage, wo man sich engagieren, bzw. welchem Ehrenamt man nachgehen könnte, gilt es erstmal sich zu fragen, was für ein Typ man eigentlich ist und welche Interessen man verfolgen möchte. Denn das Ehrenamt lässt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten finden einer Tätigkeit nachzugehen, die Spaß bereitet und auch einen Mehrwert für andere bietet.

Wenn du dich fragst, welche ehrenamtliche Tätigkeit und welcher Verein zu dir passt, solltest du dir vorab folgende Fragen stellen:

  1. Möchtest du etwas Neues lernen oder machen, was du kannst? 
  2. Möchtest du einfach des Gebens wegen ehrenamtlich tätig sein?
  3. Zielst du ebenfalls auf eine qualifizierte Weiterbildung im Ehrenamt? 
  4. Möchtest du primär neue Menschen kennenlernen, Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen? 
  5. Willst du im Verein körperlich arbeiten oder kreativ tätig sein?
  6. Könntest du dir vorstellen, mit schwierigen Situationen (Leid, Tod, Krankheit) umzugehen?
  7. Kannst du dir vorstellen Verantwortung im Verein zu übernehmen?
  8. Welche Bereiche interessieren dich? Armut? Krankheit? Behinderung? Sport? Musik? Kultur? Leben im Alter? Migration? Politik? Tierschutz? Umwelt?

 

Bei der Beantwortung dieser Fragen hast du die Möglichkeit eine Menge über dich herauszufinden und dir klar zu machen, was du im Leben eigentlich möchtest! Ein weiterer Vorteil des Ehrenamtes wird hier deutlich: Wer soziales Engagement beweist, ist immer wieder in der Lage sich zu reflektieren und sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten. 

 

Wichtig ist, dass du deiner Intuition vertraust & deinen Interessen folgst!

Falls du Schwierigkeiten dabei hast dir konkrete Gedanken über dich und deine künftige Freiwilligenarbeit zu machen, könnten dir folgende Selbsttests einen Startpunkt geben ein Ehrenamt für dich zu finden:


4. Wie informiere ich mich über Freiwilligenarbeit?

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten sich über die möglichen Angebote zum Ehrenamt zu informieren. Eine der besten Adressen findet sich bei der nächsten Freiwilligenagentur. Diese stellen kompetente und zuverlässige Anlaufstellen für das soziale Engagement vor Ort dar. Die Freiwilligenagenturen leisten einen Beitrag zu einer Bürgergesellschaft, in der sich alle Menschen einbringen und partizipieren können. Hier gibt es nicht nur konkrete Angebote zur Gemeinnützigkeit, sondern kannst du im Gespräch mit einem Helfer herausfinden, welche freiwillige Tätigkeit am besten zu dir passt. Auch ganz praktische Fragen zu Versicherungsschutz im Verein, Kostenerstattung und ähnlichem können hier geklärt werden. Ein Verzeichnis von Freiwilligenagenturen gibt es auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen


Auch lassen sich im Internet verschiedene Seiten finden, die zum einen rechtliches und organisatorisches Wissen über das gemeinnützige Vereine bereit stellen und zum anderen gibt es Plattformen, die konkrete Inserate von verschiedenen Organisation ausschreiben. Hier werden Informationen über den Verein selbst sowie den potentiellen Aufgaben dargelegt, für welche es gerade einen Bedarf gibt. Auch können teilweise Freiwillige und Helfer initiativ ihre Fähigkeiten auf der Plattform inserieren und somit ihre Motivation für soziales Engagement darlegen. Ein Beispiel hierfür bietet die Seite „ehrensache.jetzt“.


5. Was muss ich können, wenn ich Helfer werden will?

Ein weiterer Vorteil des Ehrenamtes! Denn freiwillige Tätigkeiten sollen alles andere sein, als überfordernd! Ganz im Gegenteil, soll soziales Engagement dir und anderen Spaß bereiten und einen Mehrwert zur Gemeinnützigkeit bieten. Dabei ist es empfehlenswert die individuellen Stärken und Interessen einzubringen und diese bei der Suche nach einer Freiwilligenarbeit zu berücksichtigen. Hier ist es dir ebenfalls möglich dich komplett von deinem Alltag und der Normalität zu verabschieden. 

Denn müssen dies keine Stärken sein, die du ebenfalls in deinem Beruf erlernt hast. Prinzipiell ist es in Vereinen ratsam sich von den Leistungsvorstellungen der Arbeitswelt zu lösen und mit dem Ehrenamt einen Ausgleich aufzubauen, der dir Halt gibt – auch wenn es im Beruf mal stressiger wird. In der Freiwilligenarbeit sind daher oft andere Fähigkeiten gefragt. Je nachdem für welche Bereiche und welche Aufgaben du dich interessierst sind zwischenmenschliche Kontakte wichtiger, bei denen du zuhören, spielen, übersetzen, malen, trösten, Musik machen oder Geschichten erzählen kannst oder organisatorische Fähigkeiten gefragt, bei denen du bestimmte Events, Ausstellungen, Ausflüge oder Demonstrationen planst und umsetzt.

Es lässt sich also festhalten, dass du deine Fertigkeiten nicht nach den verschiedenen Vereinen ausrichten musst, sondern du das Ehrenamt an deinen Fertigkeiten und Interessen bemisst.

Beratung für Vereine & Verbände

Die Führung eines Vereins oder einer Stiftung kann kompliziert und zeitaufwendig sein. ehrenamt24 ist mit seiner 70 jährigen Zusammenarbeit mit Vereinen & Verbänden zu einem Experten diverser vereinsrelevanter Themen geworden.

Wir bieten daher eine umfassende Beratung zu den Themen an, die bei Ihnen auf der Strecke bleiben - u.a. Steuern im Verein, Mitgliederbindung, Finanzierung von Vereinen, Haftung im Verein, Digitalisierung, usw.

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6. Aufwandsentschädigung im Ehrenamt

Wer freiwillig und unentgeltlich ein Ehrenamt bekleidet, der erwartet kein Gehalt, kann aber je nach Aufwand und in Absprache mit dem Verein anderweitig für seinen Aufwand entschädigt werden. Denn soll das soziale Engagement nicht zu Lasten derer gehen, die bereit gemeinnützig tätig zu sein. Im Ehrenamt engagierte Freiwillige, also ehrenamtlich Tätige, können bspw. eine Kostenerstattung im Rahmen einer Aufwandspauschale erhalten, die sogenannte „Ehrenamtspauschale“. Dabei können Spenden in Form von Ausgaben zu Gunsten des Vereins als Aufwandsspende bezeichnet werden. Dazu gehören zum Beispiel Fahrten mit dem eigenen Pkw für Vereinszwecke oder Bürobedarf und Porto. Bei einer Aufwandsspende verzichtet der Spender auf die Erstattung der Ausgaben und erhält dafür eine Spendenbescheinigung, die er wiederum von der Steuer absetzen kann.

Eine weitere Möglichkeit zur Aufwandsentschädigung lässt dich in dem Wunsch von Vereinen finden ihre Mitglieder zu binden und sie zufrieden zu stellen. Viele Vereine stellen eine kostenfreie Vorteilsplattform für Vereine & Verbände und deren Mitglieder zur Verfügung. Die Nutzer können somit innerhalb einer geschlossenen Einkaufsgemeinschaft bei ausgewählten Marken und Shops sparen!


7. Wie sieht der Versicherungsschutz im Verein aus?

Das Ehrenamt und die Vereine bieten ein breites Spektrum an Aktivitäten und Veranstaltungen. Menschen kommen von Natur aus zusammen und wenn sie das tun, entsteht häufig ein Austausch sowie sich Kooperationen und Freundschaften entwickeln können. Wo viele Menschen sind, können jedoch auch immer Unfälle passieren, Gegenstände zu Schaden kommen oder Personen verletzt werden. Daher sind die Informationen zum Versicherungsschutz im Verein wesentlich!

 

Dabei hängt es von der konkreten Tätigkeit im Ehrenamt oder auch von dem Projektträger ab, ob und welcher Versicherungsschutz im Schadensfall greifen wird. Prinzipiell unterliegen Vereine aber einer gesetzlichen Verpflichtung folgende Versicherungen abzuschließen:

  1. Haftpflichtversicherung für Vereine
  2. Veranstalter-Haftpflichtversicherung
  3. Vermögensschadenversicherung

 

Erstere schützt die Vereinsmitglieder vor finanziellen Konsequenzen, welche infolge eines Personen- oder Sachschadens oder einem daraus resultierenden Vermögensschaden einer Dritten Person entstanden sind. Mitglieder müssen nämlich für ihr Handeln haften, sollen aber gleichzeitig im Vereinsalltag nicht belastet werden, weswegen die Vereinshaftpflicht als die wichtigste Versicherung bezeichnet werden kann. Bei öffentlichen Veranstaltungen des Vereins übernimmt die Veranstalter-Haftpflicht Schäden, die während des Events und durch das eigene Verschulden entstehen. Letztere deckt reine Vermögensschäden die durch Pflichtverletzungen im operativen Geschäftsablauf einem Dritten oder dem Verein entstehen. Hierüber besteht bereits Versicherungsschutz bei einfacher Fahrlässigkeit für alle tätigen Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum Versicherungsschutz der Vereine findest du außerdem in unserem Vereinswiki unter "Versicherungen für Vereine"! 

Versicherungen für Ihren Verein

Schon zu Beginn der Vereinsgründung sollten Sie sich Gedanken machen den Verein und seine Mitglieder umfassend abzusichern.

Es gibt Versicherungen, die für jeden Verein verpflichtend und welche die zu empfehlen sind - je nach Ihrer individuellen Vereinstätigkeit. Wir beraten Sie gerne!

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Wenn es Probleme im Verein gibt?

Eine ehrenamtliche Tätigkeit, die du auch noch auf freiwilliger Basis ausführst, soll in erster Linie Spaß machen und Menschen miteinander verbinden. Wenn du in deinem Verein auf Probleme stößt – sei es persönlicher und struktureller Natur – solltest du immer darauf achten, dass du die Möglichkeit wahrnimmst diese direkt und offen anzusprechen. Eine offene Kommunikation ist in jeder Organisation und bei zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Grundlage, um zufrieden sein zu können. Du solltest jegliche Unzufriedenheit also nicht für dich behalten, sondern offen im Verein oder mit der Freiwilligenagentur sprechen. Schließlich soll die Freiwilligenarbeit der Gemeinnützigkeit dienen – und du bist Teil davon.

In einigen Fällen kann es auch sinnvoller sein, zu einer passenderen Stelle zu wechseln, als ohne Lust und Motivation eine ehrenamtliche Tätigkeit fortzuführen, die keinen Spaß macht. Wie oben bereits erwähnt, liefert das Ehrenamt viele Möglichkeiten und du solltest diejenige nutzen, die dir am meisten gefällt.


8. Fazit

Ehrenamtliche Tätigkeiten dienen einem wohltätigen Zweck und werden freiwillig von Helfern durchgeführt, die einen Beitrag zur Gemeinnützigkeit leisten wollen. Motive ehrenamtlich tätig zu werden gibt es viele: Zum einen handelt es sich hierbei um eine sinnstiftende Tätigkeit, welche einem die Chance gibt Verantwortung zu übernehmen und das Selbstwertgefühl aufzuwerten, zum anderen sind auch Dankbarkeit, Mitleid und Nächstenliebe wichtige Gründe soziales Engagement zu beweisen.Bei der Frage, in welchem Bereich du dich freiwillig engagieren möchtest, kannst du dich einem Repertoire an Fragen bedienen, um deine Interessen, Stärken und Persönlichkeit zu analysieren. Wichtig ist dabei im Wesentlichen, dass du deiner Intuition vertraust und dich für das entscheidest, was dir Spaß macht! Auch können dir einige Selbsttests bei der Entscheidung helfen oder du lässt dich bei den örtlichen Freiwilligenagenturen beraten. Dabei musst du dich nicht unter Druck setzen und Fähigkeit vorweisen, um aktiv zu werden, sondern kannst du dir etwas aussuchen, was du gut kannst. Grundlegend für ein glückliches Leben, innerhalb und außerhalb des Vereins, ist immer eine offene Kommunikation. Wenn du etwas auf dem Herzen hast, nimm dir die Freiheit deine Gefühle und Ansichten offen zu teilen und werde somit ein wichtiges Mitglied in deine neuen Ehrenamtes. Denn die freiwillige Arbeit im Ehrenamt soll dir in jedem Fall Spaß machen, denn „die Moral hat nur eine Chance, wenn sie zur individuellen Glückseligkeit beiträgt.“



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