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Social Media – Soziale Netzwerke für Vereine


  |   Laura Apel

Leitfaden Social Media

Welches soziale Netzwerk passt zu meinem Verein?

Es ist kein Geheimnis, dass Social Media ein wichtiges Instrument sind, mit dem sich ein Verein öffentlichkeitswirksam darstellen kann. Vermutlich vergeht kein Tag im Leben jedes einzelnen von uns, an dem wir nicht auf sozialen Netzwerken unterwegs sind oder zumindest mit dem Begriff „Social Media“ konfrontiert werden. Soziale Medien sind heutzutage mehr als Netzwerke für Freunde und Bekannte. Sie sind gewissermaßen Werbeplattformen.

In diesem Beitrag vom ehrenamt-Blog soll daher auf folgende konkrete Fragestellungen zum Thema Social Media für Vereine eingegangen werden:

 

1) Warum sollte mein Verein in den sozialen Medien aktiv sein?

2) Welches soziale Netzwerk passt zu meinem Verein?

3) Sollte mein Verein unterschiedliche soziale Medien bedienen?

4) Was gibt es zu beachten und mit welchem zeitlichen Aufwand ist zu rechnen?

5) Fazit

 


Tipp: Das Profil für den Verein auf dem favorisierten sozialen Netzwerk ist bereits eingerichtet, aber ihr habt keine Idee was für Inhalte ihr hochladen sollt? Schaut jetzt in dem Blogbeitrag: Posting-Ideen für die Facebook-Fanpage vorbei und lasst euch inspirieren. 


1. Warum sollte mein Verein in den sozialen Medien aktiv sein?

Viele gute Gründe sprechen dafür, als Verein in den sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Einige davon werden wir euch nun kurz vorstellen: 

  1. Sich selbst einen Sinn geben
  2. Verantwortungsgefühl wahrnehmen
  3. Mitleid und Nächstenliebe
  4. Dankbarkeit
  5. Streben nach Geselligkeit
  6. Stärkung des Selbstwertgefühls

 


2. Welches soziale Netzwerk passt zu meinem Verein?

  1. Facebook

Facebook ist mit rund 32 Millionen Nutzern allein Deutschland (Statista, Stand 2019) das größte soziale Netzwerk mit überraschend großer Aktivität der Nutzer. Etwa zwei Drittel der Nutzer besuchen die Plattform täglich. Die Zielgruppe des Netzwerkes ist riesig und bunt gemischt. Facebook ist eines der wenigen sozialen Netzwerke, dass auch bei älteren Menschen beliebt ist. Der Hauptnutzen der Plattform bestand ursprünglich darin, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, diese über Meilensteine im Leben zu informieren und selbst solche Informationen zu erhalten. Mittlerweile ist Facebook aber auch als eine gängige Werbemaßnahme für monetäre Anzeigenschaltung bekannt. Vor allem die Vielzahl der möglichen Postings macht Facebook als soziales Netzwerk für Vereine interessant: von Bildern und Videos über Textinhalte und Links bis hin zu Veranstaltungen sind hier kaum Grenzen gesetzt. Warum Facebook als soziales Netzwerk für Vereine sehr gut geeignet ist, veranschaulichen auch folgende Zahlen: 

  • Nutzerzahlen: 32 Millionen Nutzer allein in Deutschland (davon etwa 21 Mio. täglich)
  • Größtes soziales Netzwerk
  • Vielzahl an Postings möglich
  • Anzeigenschaltung möglich
  • Absolutes Muss für jeden Verein 

Auch wir sind auf Facebook zu finden. Werde Fan unserer Seite, um immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben: facebook.com/ehrenamt24

 

  1. Instagram

Instagram ist DIE soziale Plattform, wenn es um das Teilen von Bildern und kurzen Videos geht. Der Fokus liegt hier auf allem, was man mit dem Auge wahrnehmen kann. In Deutschland sind es knapp 29 Prozent der Bevölkerung ab 13 Jahren, die auf der Plattform aktiv sind (Statista, Stand 2020). Ein außergewöhnlicher, ansprechender Feed (so bezeichnet man das eigene Profil) sorgt für eine hohe Abonenntenzahl und somit für eine hohe Reichweite. Durch das Setzen von den richtigen Hashtags (#) können Beiträge Kategorien, Orten und Personen zugeordnet werden. In der Profilbeschreibung kann man in 150 Zeichen etwas über den Verein schreiben und auch das Verlinken einer Webseite und einer E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme ist möglich. Instagram ist als soziales Netzwerk vor allem für jene Vereine geeignet, die gern und viele Bilder aufnehmen und diese mit der Community teilen wollen. 

  • Nutzer: ca. 29 % der Bevölkerung, eher jüngere Menschen
  • Verlinkung der Webseite möglich
  • Bilder und Videos möglich
  • Ansprechender Feed bedarf etwas Arbeit und vorheriges Konzept
  • Anzeigenschaltung möglich
  • Empfehlenswert für alle Vereine und Verbände, die vor allem jüngere Menschen für sich gewinnen wollen

 

  1. YouTube

Mit mehr als 3 Milliarden Suchanfragen pro Monat sollte die zweitgrößte Suchmaschine der Welt als Social Media Kanal nicht vernachlässigt werden. Allein innerhalb einer Minute werden auf YouTube mehr als 100 Stunden Videomaterial hochgeladen. Um aus dieser Masse hervorzustechen, muss schon etwas Kreativität angewandt werden. Dennoch bieten Videos viel mehr Möglichkeiten, eine Botschaft zu vermitteln bzw. den Betrachter von sich zu überzeugen. Auch Veranstaltungen, Gewinnspiele oder Mitmach-Aktionen können hier beworben werden. Das Hauptziel besteht darin, eine Fan-Community aufzubauen, welche den Kanal abonniert hat und alle neuen Videos mit Begeisterung schaut und teilt. 

  • Zweitgrößte Suchmaschine der Welt
  • Videos sollten einen Mehrwert bieten, um aus der Masse hervorzustechen
  • Für alle Altersgruppen relevant
  • Auch für Veranstaltungen und Gewinnspiele interessant

 

Schaut gern auch mal auf unserem YouTube Kanal vorbei: youtube.com/ehrenamt24

 

Tipp: Ihr möchtet eine Facebook Fanpage für den Verein einrichten und steht dabei vor einen kleinen Herausforderung? Kein Problem! In dem Blogbeitrag Facebook Fanpage für den Verein erstellen gibt es eine Schritt-für-Schritt Anleitung, mit der ihr die Herausforderung meistert.


3. Sollte mein Verein unterschiedliche Medien bedienen?

Hier lautet die Antwort ganz klar: JA, definitiv! Jedes Medium spricht eine andere Hauptzielgruppe an und erlaubt verschiedenen Formen des Postings. Am Besten funktioniert ein gut durchdachter Mix mehrerer Kanäle.

Wenn zum Beispiel eine Veranstaltung geplant ist, könnte diese bei Facebook eingestellt werden, um auch sehen zu können, mit vielen Gästen ungefähr gerechnet werden kann. Für YouTube könnte dann aus den Materialien der Vorjahres-Veranstaltung ein Video geschnitten werden, dass noch mehr Menschen davon überzeugt, vorbeizukommen.Die Fotoplattform Instagram könnte dann genutzt werden, um nach der Veranstaltung die besten Bilder hochzuladen. In der Profilbeschreibung könnte zudem der Link zur nächsten Veranstaltung gesetzt werden. 

Als Verein gibt es keine Obergrenze bei der Anzahl der genutzten sozialen Netzwerke. Wichtig ist, dass alle gewählten Netzwerke regelmäßig mit guten Inhalten gefüllt werden.


4. Was gibt es zu beachten und mit welchem zeitlichen Aufwand ist zu rechnen?

Hier gilt ganz klar der Grundsatz: Lieber eine Sache richtig machen, als alles nur ein bisschen. Natürlich ist die Nutzung mehrerer sozialer Netzwerke für den Verein sinnvoll und kann dazu führen, den Verein oder Verband bekannter zu machen. Aber auch nur, wenn die Inhalte überzeugend sind. Ein schlecht gefüllter Instagram Feed kann die Zielgruppe auch eher abschrecken, als neugierig machen.

Pro Monat sollte pro Social Media Kanal mindestens ein Beitrag veröffentlicht werden - nach oben gibt es jedoch keine Grenzen. Dieser Beitrag sollte dann aber ansprechend gestaltet, hilfreich und zugleich interessant sein. Wenn es nicht genug Inhalte gibt, um auf mehreren Kanälen unterschiedliche Inhalte zu veröffentlichen, dann sollte eher ein Kanal gewählt werden und dieser vernünftig geführt werden. Für einen Beitrag pro Monat sollte pro Woche mindestens eine Stunde in Anspruch genommen werden. Je nachdem, welches Medium gewählt wird, können in der Zeit Beiträge geschrieben werden, Bilder und Videos aufgenommen und bearbeitet werden oder Veranstaltungen geplant werden. Für die Pflege der sozialen Netzwerke im Verein sollte möglichst nur ein bis zwei Personen bestimmt werden - denn zu viele Köche verderben den Brei. 


5. Fazit

Social Media ist im heutigen digitalen Zeitalter nicht mehr wegzudenken. Wer bekannt werden und bekannt bleiben will, kommt um die Nutzung der sozialen Medien nicht herum. Es besteht eine große Auswahl an sozialen Netzwerken, aus denen Vereine und Verbände das für sie am besten passende Medium wählen können. Wichtig ist dabei immer, vorher ein Konzept zu erstellen und nicht "wild drauf los" zu posten. Eine ansprechende Gestaltung des sozialen Profils kann vieles bewirken: 

  1. Gewinnung neuer Mitglieder
  2. Erweiterung der Zielgruppe
  3. Mehr Besucher auf Veranstaltungen
  4. Viralen Effekt, d.h. schnelle Ausbreitung durch Botschaft durch Teilen der Beiträge
  5. Generell höheres Ansehen


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die sich an Mitglieder von Vereinen und Verbänden richtet.

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  5. Komplett kostenfrei

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