M - S | Glossar für Vereine & Verbände

Von Marketing bis Spendenbescheinigung


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M

Marketing

Ziel eines jeden Vereins ist es, ein positives Image nach innen und außen zu vermitteln. Marketingmaßnahmen unterstützen dabei, dem Verein Bekanntheit zu verleihen, sein Image zu steigern und Mitglieder zu gewinnen und zu binden. Zudem bilden Marketingmaßnahmen die Basis für die Erreichung der Vereinsziele und die Gewinnung von Sponsoren und Fördermitgliedern. 

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Mildtätige Zwecke

Mildtätige Zwecke liegen nach dem Vereinsrecht vor, wenn hilfsbedürftige Personen selbstlos unterstützt werden.


Mitgliederbeitrag

Mitgliederbeiträge dienen zur Deckung der Vereinsaufwendungen und somit zur finanziellen Sicherheit für Vereine & Verbände. Sie bilden die häufig einzig stabile Geldquelle eines Vereins. Will ein Verein Mitgliederbeiträge erheben, muss dies in der Satzung erwähnt werden. Die Höhe des Beitrags kann von der Hauptversammlung festgesetzt werden. Empfehlenswert ist die Nennung eines Maximalbetrags in der Satzung, damit eine Erhöhung des Beitrags nicht gleich eine Satzungsänderung herbeiführt.  

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Mitgliederversammlung

Hauptversammlung


Mittelverwendung

Die Mittel eines Vereins müssen zeitnah für die satzungsgemäßen gemeinnützigen Zwecke verwendet werden. Sollte das Finanzamt einen Verstoß gegen diese Regelung feststellen, kann der Verein die Anerkennung zur Gemeinnützigkeit verlieren, sollte er die unzulässigen Rücklagen nicht innerhalb der gesetzten Frist auflösen.


N


Natürliche Person

Eine natürliche Person, auch psychische Person genannt, ist der Mensch in seiner Rolle als Rechtssubjekt, d.h. als Träger von Rechten und Pflichten. 


Nicht wirtschaftlicher Zweck

Ideeller Zweck


O


Öffentlichkeitsarbeit

Der Begriff Öffentlichkeitsarbeit, auch PR genannt, beschreibt das Management der öffentlichen Kommunikation von Organisationen gegenüber ihren Anspruchsgruppen. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehören die Pflege von Kontakten und Beziehungen zur Umwelt und den Mitgliedern


P

Protokoll

Das Protokoll dokumentiert in knapper und schriftlicher Form den Inhalt, d.h. die erörterten Sachverhalte und getroffenen Beschlüsse einer Sitzung. Es gibt Auskunft über An- und Abwesenheiten der Mitglieder, dient als Erinnerungshilfe und als Planungs- und Kontrollinstrument. Außerdem dient das Protokoll als Urkunde bei gesetzlich vorgeschrieben Veranstaltungen und wichtigen Rechtsgeschäften. Alle offiziellen Versammlungen des Vereins sollten protokolliert werden als rechtsgebundene Nachweise und zur Richtigstellung möglicher späterer Auslegungsänderungen der Beschlüsse.

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Q

Qualifizierte Mehrheit

Die qualifizierte Mehrheit hat, wer einen festgelegten Anteil der Stimmen oder Anteile auf sich vereint. 

Absolute Mehrheit

Relative Mehrheit


R

Rechtspersönlichkeit

Rechtspersönlichkeit oder Rechtssubjekt bezeichnet eine Person, die rechtsfähig ist und somit anerkannter Träger von Rechten und Pflichten. Rechtspersönlichkeiten können natürliche oder juristische Personen sein. 


Relative Mehrheit

Bei der relativen Mehrheit ist ein Antrag angenommen, wenn mehr Ja- als Nein-Stimmen gezählt wurden. Stimmenthaltungen und neutrale Anteile werden nicht berücksichtigt.  

Absolute Mehrheit

Qualifizierte Mehrheit


S

Satzung

Die Satzung ist die begründete Verfassung eines Vereins mit Wirksamkeit für die ihr angehörigen oder unterworfenen Personen. Die Vorlage einer Satzung ist eine der Bedingungen, die zur Anmeldung des Vereins im Vereinsregister erfüllt sein müssen.

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Selbstlosigkeit

Selbstlosigkeit bedeutet uneigennützig tätig sein und eigene Mittel nur für die satzungsmäßigen Zwecke zu verwenden.


Spendenbescheinigung

Zuwendungsbescheinigung