Glossar G - I

Von Gemeinnützigkeit bis Ideeller Zweck


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G

Gemeinnützigkeit

Als gemeinnützig werden Organisationen und Projekte bezeichnet, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Viele gemeinnützige Organisationen in Deutschland sind als eingetragener oder nicht eingetragener Verein organisiert. Ziele der gemeinnützigen Tätigkeit können u.a. Förderung von Bildung und Erziehung, von Kunst und Kultur oder von Umwelt-, Tier- und Naturschutz sein. Die Gemeinnützigkeit birgt für Organisationen Vorteile wie Steuerbegünstigungen und die Möglichkeit, Zuwendungsbescheinigungen auszustellen.


Gründungsmitglieder

Zur Gründung eines Vereins sind mindestens 7 Gründungsmitglieder notwendig. Die Gründungsmitglieder unterschreiben in der Gründungsversammlung den Entwurf der Satzung, der von der Gründungsversammlung beschlossen wird. 


Gründungsversammlung

Eine Gründungsversammlung konstituiert den Verein. Um einen rechtsfähigen Verein zu gründen und einzutragen, müssen zur Gründungsversammlung im Wesentlichen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Es sind (mindestens) 7 Gründungsmitglieder vorhanden, es liegt der Entwurf einer Satzung vor, die von der Gründungsversammlung beschlossen und von (mindestens) 7 Gründungsmitgliedern unterschrieben wird und der von der Gründungsversammlung gewählte Vorstand meldet den Verein zur Eintragung in das Vereinsregister an. Der letzte Schritt entfällt bei einem nicht eingetragen Verein.


H

Handelsgesetzbuch

Das Handelsgesetzbuch (HGB) enthält das Sonderrecht der Kaufleute bzw. der Gewerbetreibenden und ist in Deutschland Bestandteil des Privatrechts. Im HGB gilt die rechtliche, nicht die wirtschaftliche Definition von Kaufmann. 


Handelsregister

Als Handelsregister wird ein vom Amt geführtes öffentliches Verzeichnis bezeichnet, in dem die Namen der Inhaber und Inhaberinnen von Gewerbebetrieben eingetragen werden. Das Handelsregister soll eine Publikations-, Beweis-, Kontroll- und Schutzfunktion erfüllen. 


Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist das oberste und wichtigste Organ des Vereins. Die Versammlung gilt als zentrale Veranstaltung. Sie findet meist einmal jährlich statt (ordentliche Versammlung). Die Hauptversammlung fasst Beschlüsse über Satzungsänderungen.


I

Idealverein

Als Idealverein, auch nicht wirtschaftlicher Verein, wird im deutschen Recht ein Verein bezeichnet, der vorwiegend ideelle Zwecke verfolgt. Ein Idealverein ist nicht zwangsläufig gemeinnützig, darf aber nicht als Hauptzweck wirtschaftliche Interessen, also die Erzielung von Gewinnen haben.


Ideeller Zweck

Als ideelle Zwecke gelten z.B. religiöse, wissenschaftliche, künstlerische, sportliche, wohltätige, gesellige und ähnliche nicht wirtschaftliche Zwecke.