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Corona Soforthilfen für Vereine


Leitfaden zur finanziellen Unterstützung

Soforthilfen & Förderprogramme für Vereine

Die Corona-Krise hat vielen Vereinen schwer zugesetzt – Veranstaltungen wurden abgesagt, Mitgliedsbeiträge sind weggebrochen und Spendengelder wurden einbehalten. Aufgrund der hohen Anfrage bzgl. möglicher Corona Soforthilfen für Vereine haben wir nun einen Artikel verfasst, der Orientierung darüber geben soll, wo Vereine welche finanzielle Unterstützungen bekommen können.

1. Corona-Überbrückungshilfen - auch für gemeinnützige Vereine

2. Umgang mit den Corona Soforthilfen nach Bundesland

     a) Corona-Hilfen für Vereine (mit wirtschaftlichem Tätigkeitsbereich)

     b) Finanzielle Unterstützung für gemeinnützige Vereine

3. Steuervergünstigungen für Vereine


1. Corona-Überbrückungshilfe – auch für gemeinnützige Einrichtungen

Als weiteren Bestandteil des Konjunkturpakets zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung die Corona Soforthilfen für Vereine auf den Weg gebracht. Auch gemeinnützige Einrichtungen sind förderfähig.

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, die keinen Zugang zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds haben und deren Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist.

Förderfähig sind ausdrücklich auch gemeinnützige Einrichtungen jeder Rechtsform, die wirtschaftlich tätig sind, d.h. dauerhaft am Markt auftreten.

Nicht förderfähig sind Unternehmen, die sich schon vom dem Jahr 2020 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden oder erst 2020 gegründet wurden.

Art und Höhe der Förderung

Die Überbrückungshilfe wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung betrifft die Monate Juni, Juli und August 2020. Der Zuschuss beträgt:

  1. 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  2. 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  3. 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 und 50 Prozent

Bei gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen gelten statt des Umsatzes die Einnahmen als Bezugsgrenze. Dazu gehören auch Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Die Corona Soforthilfen für Vereine kann auch für einzelne Monate beantragt werden, wenn die Voraussetzungen (Umsatzrückgang) nicht für alle drei Monate vorliegen.

Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Betrag – für drei Monate – 9.000 Euro. Bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro.

Förderfähige Fixkosten

Förderfähig sind insbesondere folgende Fixkosten:

  1. Mieten und Pachten für Immobilien, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit stehen.
  2. Mietkosten für Anlagen, Geräte usf., insbesondere für Fahrzeuge und Maschinen
  3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
  4. Finanzierungskostenanteile von Leasing-Raten
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung und Reinigung
  7. Grundsteuern
  8. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben
  9. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen.
  10. Personalkosten, die nicht durch das Kurzarbeitergeld gedeckt sind.
  11. Kosten für Auszubildende (Lohnkosten inklusive Sozialversicherungsbeiträge sowie unmittelbar mit wie z. B. für Berufsschulkosten)

Die Fixkosten müssen (mit Ausnahme der letzten drei genannten Posten) bereits seit dem 1. März bestanden haben. Finanzielle Verpflichtungen aus später geschlossenen Verträgen sind nicht zuschussfähig.Förderfähig sind diese Kosten nur soweit, wie sie steuerlich als Betriebsausgaben anerkannt werden. Bei gemeinnützigen Einrichtungen müssen sie also eventuell um den Anteil gekürzt werden, der in den nichtunternehmerischen (ideellen) Bereich fällt.

Antragsverfahren und Unterlagen

Alle Anträge müssen bis spätestens 31. August 2020 über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden.Das Antragsverfahren verläuft zweistufig. Bei der Beantragung werden Umsatzeinbrüche und Fixkosten schätzungsweise angegeben. Später muss der Antragsteller die endgültigen Umsatzzahlen nachweisen. War der Umsatzeinbruch nicht entsprechend hoch, muss er die Zuschüsse zurückzahlen. Waren die Einbrüche höher als zunächst angegeben, kann der Zuschuss aber auch aufgestockt werden.


2. Umgang mit den Corona-Soforthilfen nach Bundesland

Die Anträge für Corona-Soforthilfen können bei den Investitionsbanken der Bundesländer gestellt werden. Der Umgang mit den Corona-Soforthilfen gestaltet sich jedoch sehr unterschiedlich – so auch die Beantwortung spezieller Fragen durch die Investitionsbanken.Weiterhin pausieren einige Bundesländer (Berlin, Schleswig-Holstein) aktuell die Antragstellung, um die Anträge entsprechend umzustellen. 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Programme in den Bundesländern vor. Hierbei liegt ein Fokus auf den Besonderheiten für gemeinnützige Organisationen. 

Dabei ist zu erwähnen, dass in den meisten Bundesländern eine Antragstellung nur möglich ist, wenn eine wirtschaftliche Tätigkeit durch ein Unternehmen oder Betrieb ausgeübt wird. Körperschaften, die ihre finanziellen Mittel allein aus Spenden oder öffentlichen Zuwendungen erhalten, sind nicht antragsberechtigt. Hier gibt es jedoch Alternativen. Wir klären auf.


a) Corona-Hilfen für Vereine (mit wirtschaftlichem Tätigkeitsbereich)

Baden-Württemberg

Antragsberechtigt sind gewerbliche und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente), die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben. Voraussetzung ist auch für gemeinnützige Sozialunternehmen, dass diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen, etwa durch Verkauf von Produkten oder die Erbringung von Dienstleistungen zu einem bestimmten Preis auf einem bestimmten/ direkten Markt.

Für Vereine und andere Gemeinnützige Körperschaften existiert auch ein Hilfsprogramm der Volksbank:

Die Höhe der Soforthilfe beträgt:

  1. 9.000 Euro für 3 Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
  2. 15.000 Euro für 3 Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
  3. 30.000 Euro für 3 Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Die Soforthilfe muss nicht zurückerstattet werden. Für die Soforthilfe von Bund und Land müssen zwei Antragsformulare verwendet werden.


Weitere Infos und Antrag unter:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

https://www.bw-soforthilfe.de

Der Antrag muss heruntergeladen, unterschrieben und über das o.g. Portal der Handwerks- und Industrie- und Handelskammer hochgeladen werden.


Bayern

Antragsberechtigt sind gewerblichen Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Voraussetzung ist ein akuter Liquiditätsengpass. Das bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um z.B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt

  1. 9.000 Euro für 3 Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
  2. 15.000 Euro für 3 Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
  3. 30.000 Euro für 3 Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten
  4. 30.000 Euro bei bis zu 250 Erwerbstätigen (Landesmittel).

Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden.

Seit dem 20. April 2020 können auch wirtschaftlich tätige gGmbHs mit mehr als 10 Beschäftigten Soforthilfe erhalten. Eine Antragseingabe vor dem 20. April 2020 führt systembedingt zur Ablehnung.
Weitere Infos und Antrag unter:

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/


Berlin

Seit dem 06. April 2020 erfolgt die Antragstellung online über ein einheitliches Formular, welches das Bundes- mit den Länderprogrammen verbindet. Die IBB vergibt Antragszeitpunkte über ein Warteschlange-System. Die Antragstellung kann zwischen 9 und 18 Uhr erfolgen, der Eintrag in die Warteliste zu jedem Zeitpunkt.

Antragsberechtigt sind Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). 

Die Höhe der Soforthilfe beträgt 

  1. bis zu 9.000 EUR (bis zu 5 Beschäftigte)
  2. bzw. bis zu 15.000 EUR (bis zu 10 Beschäftigte).

Die Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden. 

Weitere Infos und Antrag unter:

https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/corona-zuschuss.html


Brandenburg

Antragsberechtigt sind wirtschaftlich tätige Vereine

In Brandenburg betragen die Höhe der Soforthilfen:

  1. Bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 EUR
  2. Bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 EUR
  3. Bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 EUR (Landesmittel)
  4. Bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 EUR (Landesmittel)

Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden.
Für Sportvereine wird die Corona-Hilfe LSB Brandenburg aufgelegt.

Diese kann in Höhe des benötigten Kapitals beantragt werden, unter:
https://lsb-brandenburg.de/corona-hilfe/

Weitere Infos und Antrag unter:

https://www.ilb.de/de/index.html


Bremen

Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler in Bremen und Bremerhaven.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt je nach Höhe des dargestellten Liquiditätsengpasses

  1. maximal 9.000 Euro für Antragsteller*Innen mit bis zu 5 Beschäftigten und
  2. maximal 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten
  3. maximal 20.000 Euro für Betriebe mit 11 bis 50 Beschäftigten (Landesmittel)für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten.

Die Soforthilfe in Bremen muss nicht zurückgezahlt werden. Gewährte Zuschüsse dienen als Liquiditätshilfe bis zur Klärung und Realisierung anderer Ansprüche. Im Falle einer Überkompensation (Entschädigungs- und Versicherungsleistungen, andere Fördermaßnahmen z.B. des Bundes) sind die erhaltenen Zuschüsse anteilig zurückzuzahlen.

Zuständig für die Bewilligung ist bei Unternehmen mit Sitz in Bremen (Stadt) die BAB Bremer Aufbaubank GmbH, bei Unternehmen mit Sitz in Bremerhaven die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH.

Bremen setzt seit dem 02. April 2020 ebenfalls das Corona-Programm des Bundes um.

Weitere Informationen unter:

https://www.bab-bremen.de/bab/corona-soforthilfe.html


Hamburg

Die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) gilt auch für Gemeinnützige und NPOs.

Die Höhe beträgt:

  1. 9.000 EUR vom Bund + 5.000 EUR vom Land für 1 bis 5 Mitarbeiter
  2. 15.000 EUR vom Bund + 5.000 EUR vom Land für 5 bis 10 Mitarbeiter
  3. 25.000 EUR vom Land für 10 bis 50 Mitarbeiter
  4. 30.000 EUR vom Land für 50 bis 250 Mitarbeiter

Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden.

Sportvereine erhalten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss für nachgewiesene laufende Belastungen, die aufgrund der Untersagung des Sportbetriebes nicht mehr durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden können. Die Unterdeckung muss eine strukturelle Auswirkung auf den geplanten Sportbetrieb haben und darf sich über einen Zeitraum von maximal drei Monaten erstrecken.

Der Zeitraum der Unterdeckung darf dabei frühestens am 15. März 2020 und spätestens am Tag der Antragstellung beginnen. Die Inanspruchnahme von Rücklagen zur Aufrechterhaltung des Sportangebotes ist dabei nicht erforderlich. Die maximale Förderhöhe beträgt 25.000 Euro je Sportverein. Bei einer Deckungslücke von mehr als 15.000 Euro erhält der Verein 20 Prozent der über 15.000 Euro hinausgehenden Summe.

Als zuwendungsfähig anerkannt werden können u.a. laufende Miet- und Bewirtschaftungs-kosten, Personalkosten, Honorarkosten und Kosten weiterer fortlaufender Verträge, soweit diese nicht jeweils durch andere öffentliche Stellen gedeckt werden.

Antrag und weitere Informationen unter:

https://www.hamburger-sportbund.de/corona-nothilfe


Hessen

Antragsberechtigt sind neben gewerblichen Betrieben explizit auch Sozialunternehmen in der Rechtsform einer GmbH, die vom Finanzamt als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft im Sinne des § 5 Absatz 1 Nr. 9 KStG anerkannt wurden. 

Die Höhe der Soforthilfe in Hessen beträgt für

  1. 0 bis 5 Arbeitnehmer: 10.000 Euro (1.000 € Landesmittel)
  2. 6 bis 10 Arbeitnehmer: 20.000 Euro (5.000 € Landesmittel)
  3. 11 bis 50 Arbeitnehmer: 30.000 Euro (Landesmittel)

Die Soforthilfe muss nicht zurückerstattet werden.

Beantragung: Anträge können seit dem 30.03.2020 ausschließlich online beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden.


Kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht) und freiberuflich Tätige sowie am Markt tätigen Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH können Darlehen zwischen 5.000 und 200.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 20 % aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.

Weitere Infos und Antrag unter:

https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/soforthilfe/soforthilfe-fuer-selbststaendige-freiberufler-und-kleine-betriebe


Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind wirtschaftlich tätige Vereine und gemeinnützige Unternehmen antragsberechtigt. 

Die Höhe der Soforthilfen beträgt:

  1. Bis zu 9.000 EUR für bis zu 5 Beschäftigte
  2. Bis zu 15.000 EUR für 5 bis 10 Beschäftigte
  3. Bis zu 25.000 EUR für 10 bis 24 Beschäftigte (Landesmittel)
  4. Bis zu 40.000 EUR für 24 bis 49 Beschäftigte (Landesmittel)
  5. Bis zu 60.000 EUR für 50 bis zu 100 Beschäftigte (Landesmittel)Die Soforthilfen müssen nicht zurückerstattet werden. 

Die Antragstellung erfolgt durch postalische Übersendung des Originalantrags, kann aber vorweg per E-Mail eingeleitet werden. Weiter Infos und Antrag unter:

https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/


Niedersachsen

In Niedersachsen werden nur wirtschaftlich tätige Vereine gefördert. 

Die Höhe der Soforthilfen in Niedersachsen beträgt:

  1. Bis zu 9.000 EUR für bis zu 5 Beschäftigte
  2. Bis zu 15.000 EUR für bis zu 10 Beschäftigte
  3. Bis zu 20.000 EUR für bis zu 30 Beschäftigte (Landesmittel)
  4. Bis zu 25.000 EUR für bis zu 49 Beschäftigte (Landesmittel)Die Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Weitere Infos und Antrag unter:

https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Niedersachsen-Soforthilfe-Corona/index.jsp


Nordrhein-Westfalen

Das Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen umfasst auch gemeinnützige Träger mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb und etwa freiberufliche Trainer*innen von Sportvereinen. NRW stockt das Programm auf und zahlt Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten ebenfalls einen Zuschuss.

Die Höhe der Soforthilfe in Nordrhein-Westfalen beträgt bei:

  1. bis 5 Mitarbeiter: 9.000 Euro (Bundesmittel)
  2. bis 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro (Bundesmittel)
  3. bis 50 Mitarbeiter: 25.000 Euro (Landesmittel)

Die Soforthilfe muss nicht zurückerstattet werden. Weitere Infos und Antrag  unter:

https://www.nrwbank.de/de/corporate/presse/corona-hilfe-nrwbank.html

Sportvereine erhalten Hilfe unter: vereinsnotfall@lsb.nrw


Rheinland-Pfalz

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), die wirtschaftlich am Markt tätig sind.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt bei:

  1. bis zu 5 Beschäftigte: 9.000 Euro Bundeszuschuss + 10.000 Euro Sofortdarlehen bei Bedarf (max. 19.000 Euro)
  2. bis zu 10 Beschäftigte: 15.000 Euro Bundeszuschuss + 10.000 Euro Sofortdarlehen bei Bedarf (max. 25.000 Euro)
  3. bis zu 30 Beschäftigte: 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zzgl. Landeszuschuss 9.000 Euro

Die Sofortdarlehen haben eine Laufzeit von 6 Jahren und sind bis zum 31.03.2022 zins- und tilgungsfrei. Die Tilgung erfolgt zwischen dem 31.03.2022 und dem 31.03.2026 in 17 gleichhohen vierteljährlichen Raten.

Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden. Weitere Infos und Antrag unter:

https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/


Saarland

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 10 sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern und max. 700.000 Euro Umsatz oder 350.000 Euro Bilanzsumme im Jahr.

Die Höhe der Förderung beträgt für Antragsteller mit

  1. bis zu 5 Beschäftigten insgesamt bis zu 9.000 Euro,
  2. bis zu 10 Beschäftigten insgesamt bis zu 15.000 Euro.

Der Zuschuss muss voraussichtlich nicht zurückgezahlt werden.

Weitere Infos und Antrag unter:

https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe-bund/soforthilfe-bund_node.html


Sachsen

Im Freistaat Sachsen werden wirtschaftlich tätige Vereine und gemeinnützige Unternehmen gefördert.

Die Höhe der Soforthilfen in Sachsen beträgt:

  1. Bis zu 9.000 EUR für bis zu 5 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente)
  2. Bis zu 15.000 EUR für bis zu 10 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente)

Die Soforthilfe wird als eimaliger Zuschuss gewährt und ist nicht rückzahlbar.

Weitere Infos und Antrag unter:

https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp

 


Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt gewährt Soforthilfen in Höhe von:

  1. Bis zu 9.000 EUR bei bis zu 5 Mitarbeitern
  2. Bis zu 15.000 EUR bei 6 bis 10 Mitarbeitern
  3. Bis zu 20.000 EUR bei 11 bis 25 Mitarbeitern
  4. Bis zu 25.000 EUR bei 26 bis 50 Mitarbeitern

Die Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Weitere Infos und den via E-Mail einzureichenden Antrag unter:

https://www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-corona-soforthilfe.html


Schleswig-Holstein

Wirtschaftlich tätige Vereine und gemeinnützige Unternehmen erhalten Soforthilfen von der Investitionsbank Schleswig-Holstein ich Höhe von:

  1. 9.000 EUR für bis zu 5 Beschäftigte
  2. 15.000 EUR für 5 bis 10 Beschäftigte

Weitere Informationen und Antrag unter:

https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/


Thüringen

In Thüringen erhalten wirtschaftlich tätige Vereine und gemeinnützige Unternehmen

Soforthilfen in Höhe von:

  1. 9.000 (inkl. Hilfen des Bundes) EUR bei 1 bis 5 Beschäftigen
  2. 15.000 (inkl. Hilfen des Bundes) EUR bei 6 bis 10 Beschäftigten
  3. 20.000 EUR bei 11 bis 25 Beschäftigten
  4. 30.000 EUR bei 26 bis 50 Beschäftigten

Der Antrag ist via E-Mail oder per Post einzureichen.

Nähere Infos und den Antrag findet Ihr unter:

https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#foerderzweck


b) Finanzielle Unterstützung für gemeinnützige Vereine

Baden Württemberg

Für gemeinnützige Einrichtungen und Ehrenamtliche gibt es Steuer-Hilfspakete in der Corona-Krise. Gemeinnützige Vereine können bei finanziellen Lücken leichter auf bisher zweckgebundene Rücklagen zurückgreifen. Weiterhin können Verluste aufgrund der Corona-Pandemie im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der Vermögensverwaltung steuerbegünstigter Körperschaften mit Mitteln aus dem steuerbegünstigten Bereich ausgeglichen werden.Außerdem kann der ermäßigte Umsatzsteuersatz gelten - unabhängig davon, ob der Satzungszweck der gemeinnützigen Einrichtung eine solche Hilfe vorsieht.

Quelle:

https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/hilfe-fuer-helfende-steuererleichterungen-fuer-gemeinnuetzige-einrichtungen-in-der-corona-krise/

Für Vereine und andere Gemeinnützige Körperschaften existiert auch ein Hilfsprogramm der Volksbank:

https://www.volksbank-allgaeu-oberschwaben.de/wir-fuer-sie/engagement/verein/corona-hilfe-vereine.html


Bayern

Am 03. Mai 2020 beschloss die Bundesregierung ein großes Konjunkturprogramm – darunter einen 1-Mrd.-Euro-starken Kulturinfrastrukturfonds. Die Mittel werden eingesetzt für “die Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Einrichtungen und Projekten und die Förderung alternativer, auch digitaler Angebote”.

  1. Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

Rund 250 Millionen Euro sind eingeplant, um Kultureinrichtungen wieder fit zu machen für die Wiedereröffnung. Die Mittel sollen vor allem Einrichtungen zugutekommen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird.

  1. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

Mit 450 Millionen Euro sollen vor allem die vielen kleineren und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und –projekte darin unterstützt werden, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

  • Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und –vermittler, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
  • Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.
  • Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Weiterhin gibt es ein Programm für Überbrückungshilfen in Höhe von 25 Mrd. Euro, hier werden als Beispiele aus dem Kulturbereich namentlich aufgeführt Clubs, Träger von Jugendeinrichtungen, Unternehmen der Veranstaltungslogistik die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung bis zum 30.09.2020 ein Programm zur Stabilisierung gemeinnütziger Einrichtungen, hier werden u.a. Einrichtungen der Jugendbildung namentlich genannt.

Quelle:

https://bayern-kreativ.de/aktuelles/corona-erste-hilfe/

Für Vereine und andere Gemeinnützige Körperschaften existiert auch ein Hilfsprogramm der Volksbank:

https://www.volksbank-allgaeu-oberschwaben.de/wir-fuer-sie/engagement/verein/corona-hilfe-vereine.html


Berlin

Auch gemeinnützige Vereine und Stiftungen können bei Finanzengpässen durch die Corona-Krise Soforthilfe bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragen. Voraussetzung sei, dass sie in den Bereichen Sport, Kinder- und Jugendarbeit oder Weiterbildung unternehmerisch tätig sind, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch mit. Bisher war unklar, ob diese Träger das Soforthilfe-Programm in Anspruch nehmen dürfen.

Für ideelle Vereine ohne wirtschaftliche Betätigung gibt es die Möglichkeit, sich um Zuwendungen zu bewerben, etwa bei Berliner helfen e. V. Anträge können formlos mit kurzer Beschreibung der Vereinsarbeit und Begründung, wofür die Spende gebraucht wird, per E-Mail oder Post gestellt werden an: kontakt@berliner-helfen.de,

Berliner helfen e.V.

Berliner Morgenpost,

Kurfürstendamm 21,

10719 Berlin

 

Quellen:

https://www.berlin.de/aktuelles/brandenburg/6136388-5173360-vereine-und-stiftungen-koennen-coronasof.html

https://www.schomerus-npo.de/gemeinnuetzigkeit/corona-soforthilfe-fuer-vereine-und-andere-gemeinnuetzige-organisationen/


Brandenburg

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und das Ministerium der Finanzen (MdF) haben sich mit einer Richtlinie auf einen Rettungsschirm für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Coronakrise entstanden sind, verständigt. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 10 Millionen Euro für drei Monate zur Verfügung.Die Soforthilfe wird als Festbetrag gewährt. Sie entspricht der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten/Verpflichtungen für den Notbetrieb des Trägers nach Abzug aller verfügbarer Einnahmen ergibt. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle im Rahmen des Notbetriebs erforderlichen Kosten/Verpflichtungen und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten auf Basis des Monats der Antragstellung anzugeben.Die Soforthilfe wird für drei Monate ab dem Monat der Antragstellung als eine einmalige nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Als finanzieller Schaden gelten voraussichtliche Liquiditätsengpässe, die ab dem 18.03.2020 entstanden sind.

Quelle:

ehrenamt-in-brandenburg.de/corona-soforthilfe-auch-fuer-vereine/


Bremen

Auf der Seite betterplace.org können gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen für ihre Arbeit Geld sammeln, die zweite Seite – betterplace.me – ist eigentlich für Privatpersonen vorgesehen, die für einen sozialen Zweck finanzielle Unterstützung erbitten, um beispielsweise Nachbarschaftsfeste oder Tierarztkosten zu finanzieren.Für Kultur-Projekte gilt:Im Vertrauen auf Projekte getätigte Ausgaben werden als Vertrauensschutzregelung nicht zurückgefordert, auch wenn die Projekte nicht stattfinden können. Projekte, die nach dem 19. April 2020 anberaumt sind, sollen weiter vorbereitet werden, bis ggf. über die Allgemeinverfügung vom 17. März hinausreichende Entscheidungen getroffen werden. Dabei weiterhin anfallende Kosten werden als Vertrauensschutzregelung nicht zurückgefordert, sollten die Projekte doch ausfallen müssen.

Für Sportvereine hat der Senat hat ein Soforthilfeprogramm gestartet. Der “Sondertopf Sport” soll die Corona-bedingten Ausfälle der Vereine abfedern. Sportvereinen im Land Bremen, die Mitglied im Landessportbund sind, wird bei Einnahmeausfällen ein einmaliger Zuschuss von bis zu 5000 Euro gewährt.

Antrag unter:

https://www.lsb-bremen.de/fileadmin/bremen_homepage/media/pdf/03_Antrag_Soforthilfeprogramm_Sport_Endf.pdf

Quellen:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel

https://www.bkj.de/service/corona-hilfe/

https://www.schomerus-npo.de/gemeinnuetzigkeit/corona-soforthilfe-fuer-vereine-und-andere-gemeinnuetzige-organisationen/


Hamburg

Der Senat stellt direkte Zuschüsse als Soforthilfe bereit. Neben Freiberuflern, kleinen und mittleren Unternehmen sind auch gemeinnützige oder Non-Profit-Organisation im Sport antragsberechtigt.Daneben können Anträge auf Sonderdarlehen bis zur Höhe von 150.000 € gestellt werden, unter:

https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/ifb-foerderkredit-sport

Anträge müssen per E-Mail eingereicht werden.

Für Kultureinrichtungen ist ein entsprechendes Programm eingerichtet. Die Antragsstellung ist beschrieben unter:

https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/ifb-foerderkredit-kultur

Die Kulturbehörde teilt mit, das nur Einrichtungen antragsberechtigt sein werden, die auch Soforthilfe beantragt haben.

Auch für andere Unternehmen ist der Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) direkt von der IFB Hamburg in Planung. Über diesen werden Darlehen für Betriebsmittel bis 250.000 EUR für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Hamburg vergeben, die durch die Corona-COVID-19-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Weitere Infos und Antrag unter:

https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

Quellen:

https://www.schomerus-npo.de/gemeinnuetzigkeit/corona-soforthilfe-fuer-vereine-und-andere-gemeinnuetzige-organisationen/ 


Hessen

Das Land Hessen fördert mit dem Programm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ die Vereins- und Kulturlandschaft, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. 41.000 gemeinnützige Vereine in Hessen können von diesem Programm profitieren. Je nach Situation können bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragt werden.

Laut der entsprechenden Richtlinie können Mittel beantragt werden, beispielsweise für

  1. Nachwuchsarbeit
  2. Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten)
  3. Instandhaltungen
  4. Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o.ä.)

Zum Antrag für Sportvereine

Zum Antrag für Kinos

Zum Antrag für alle anderen Vereine

Dabei ist zu beachten, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werdenSpeziell für die Existenzsicherung von gemeinnützigen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportbund Hessen sind, hat das Hessische Innenministerium ein ergänzendes Förderprogramm aufgestellt. Voraussetzung für die Beantragung dieser Landeszuwendungen ist, dass der Verein im ideellen Bereich oder in der Vermögensverwaltung aufgrund der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzbedrohliche finanzielle Notlage und/oder einen Liquiditätsengpass geraten ist.

Quellen:

https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/kommunen-und-vereine/soforthilfe-fuer-gemeinnuetzige-vereine

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit 


Mecklenburg Vorpommern

Das Hilfsprogramm richtet sich an ehrenamtlich Engagierte, gemeinnützige Organisationen, Vereine und soziale Einrichtungen der Daseinsvorsorge und Wohlfahrtspflege. Gelder aus dem Sozialfonds sollen unter anderem an Familienzentren, Tafeln, Frauenhäuser, Schullandheime, Freizeitzentren und an Sportvereine gehen. Der Sozialfonds ist den Angaben zufolge in fünf verschiedenen Säulen unterteilt, die jeweils zwischen 500.000 und 5 Millionen Euro bekommen sollen. Zudem gibt es eine sechste Säule als Reservesumme, diese umfasst vier Millionen Euro.

Quelle:

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Corona-Hilfe-fuer-Vereine-und-soziale-Einrichtungen,coronavirus1550.html


Niedersachsen

Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und KulturvereineAntragsberechtigt sind ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen, die durch Corona in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig sind zum Beispiel Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen können nicht gefördert werden. Eine Antragstellung ist bis zum 15.07.2020 möglich.

Dabei gilt:

  1. Förderanträge bis zu 8000 Euro werden direkt bei den Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt.  
  2.  
  3. Förderanträge, die mehr als 8000 Euro umfassen, werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gestellt.

Weitere Informationen, die Richtlinie, das Antragsformular und die Ausfüllhilfe finden Sie online.

https://lkjnds.de/hilfe-in-der-corona-pandemie.html

 


Rheinland-Pfalz

Seit Montag, den 4. Mai 2020, können gemeinnützige Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in Existenznot geraten, einen Antrag auf Soforthilfe stellen.

Die Landesregierung stellt für das Soforthilfe-Programm Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro. Ziel ist es, gemeinnützigen Vereinen und Organisationen, denen durch die Pandemie Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz drohen, wirksam zu unterstützen. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von insgesamt 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Das Hilfsprogramm Vereine wurde ins Leben gerufen, da in der aktuellen Krise Vereine und freien Träger besonders wichtig für ein solidarisches und soziales gesellschaftliches Miteinander sind. Das Programm läuft von 1. Mai bis 31. Dezember 2020 und wird im Auftrag der Landesregierung für Sportvereine vom Landessportbund bzw. den regionalen Sportbünden, für Kulturvereine von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur sowie für alle anderen Vereine von der ADD abgewickelt.

Quellen:

https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/schutzschild-fuer-vereine-in-not-antraege-ab-sofort-moeglich-1/

https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/News/detail/wir-bauen-einen-schutzschild-fuer-gemeinnuetzige-vereine-und-organisationen-in-hoehe-von-10-millionen-e-1/


Saarland

Corona-Hilfspaket der Aktion Mensch in Höhe von 20 Mio. Euro

Die Aktion Mensch hat ein Corona-Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro aufgelegt. Aktion Mensch kann gemeinnützige Organisationen und Vereine fördern und will mit diesem Soforthilfeprogramm die Helfer*innen unterstützen, die ihrerseits Menschen mit Behinderung oder Menschen in sozialen Schwierigkeiten vor Ort unterstützen. Förderung beantragen können freie, gemeinnützige Organisationen und Vereine mit Sitz in Deutschland.

Antragsberechtigte Vereine und Einrichtungen erhalten bis zu 50.000 Euro für Personal-, Honorar- und Sachkosten. Die Gelder können bei der Aktion Mensch ab sofort beantragt werden. 


Sachsen

Mit dem Soforthilfe-Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen soziale Träger (gemeinnützige Vereine, anerkannte Träger der freien Jugendhilfe), die dem Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zugeordnet sind. Eingeschlossen sind hier bspw. Träger von: Integrationsarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Demokratiearbeit, Familienarbeit, Engagementarbeit. 

Der Sofortzuschuss bewegt sich zwischen 9.000 € (bis zu 5 VzÄ) und 30.000 € (über 25 VzÄ). Berücksichtigt werden alle Beschäftigten in der Einrichtung.Anträge können bis spätestens 30. September 2020 bei der SAB gestellt werden.

Informationen und Antragstellung SAB

Richtlinie Soforthilfe Soziale Organisationen als PDF

Quelle:

https://soziokultur-sachsen.de/unterstuetzung-corona#corona-soforthilfe-f%C3%BCr-soziale-organisationen-freie-tr%C3%A4ger-der-jugendhilfe


Sachsen-Anhalt

LOTTO Sachsen-Anhalt hat einen Hilfsfonds für gemeinnützige Vereine, Träger, Verbände und Organisationen in Sachsen-Anhalt eingerichtet, die finanzielle Ausfallbelastungen durch die Corona-Pandemie haben. Über den Lotto-Hilfsfonds werden bis zu 1 Million Euro bereitgestellt.

Als Betroffene senden Sie bis 30. Juni 2020 einen formlosen Antrag, der die Ausfallkosten beschreibt und nachweisbar belegt an LOTTO Sachsen-Anhalt. Zudem werden einen Gemeinnützigkeitsnachweis und eine Kopie der Satzung/Nachweis der Vertretungsbefugnis benötigt. Ebenfalls ist eine schriftliche Erklärung, dass der finanzielle Schaden nicht von Dritten beglichen werden kann, notwendig.

Wer kann einen Antrag stellen? – Jeder gemeinnützige Verein/Träger/Verband/Einrichtung in Sachsen-Anhalt, der aufgrund der Corona-Pandemie ein geplantes Vorhaben absagen musste und dem dadurch Kosten entstanden sind, kann ab sofort Mittel aus dem Lotto-Hilfsfonds beantragen – egal, ob schon einmal eine Lottoförderung bewilligt wurde oder nicht.

In welcher Höhe werden Hilfsgelder vergeben? – Je Antrag können – je nach Höhe der Ausfallkosten – bis zu 10.000 Euro bewilligt werden. Insgesamt stehen bis zu 1 Million Euro im Lotto-Hilfsfonds zur Verfügung.

Welche Bedingungen müssen für eine Hilfsfonds-Förderung erfüllt sein? – Der finanzielle Schaden muss durch die Corona-Pandemie entstanden sein und darf nicht über Drittmittel (z. B. Finanzhilfen vom Bund/vom Land/von Versicherungen) gedeckt sein. Die Ausfallkosten müssen nachweisbar/belegbar sein.

Quellen:

https://www.lottosachsenanhalt.de/lotto-hilfsfonds

https://dubisthalle.de/corona-hilfe-von-lotto-erste-gelder-fuer-vereine-ausbezahlt


Schleswig-Holstein

Für Kultureinrichtungen besteht die Möglichkeit, die Soforthilfe Kultur zu beantragen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen aus den Bereichen Kultur, Weiterbildung, Minderheiten und Volksgruppen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Zu den juristischen Personen zählen zum Beispiel gGmbHs, Stiftungen oder Vereine. Der Antrag muss direkt beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und ausschließlich per E-Mail gestellt werden: soforthilfekulturcorona@bimi.landsh.de.

Weitere Informationen unter:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Kultur/coronavirus_kulturHilfe.html

Für Sportvereine sieht Schleswig-Holstein einen Zuschuss in Höhe von 15 Euro pro Mitglied als Einmalzahlung vor, begrenzt bis zur Höhe des dargelegten Liquiditätsengpasses. Im Landessportverband Schleswig-Holstein organisierten Verbänden wird ein maximaler Zuschuss als Einmalzahlung in nachfolgenden Höhen gewährt:

  1. Sportverbände bis 2.000 Mitglieder: 2.500,-€
  2. Sportverbände bis 5.000 Mitglieder: 5.000,-€
  3. Sportverbände bis 15.000 Mitglieder: 10.000,-€
  4. Sportverbände bis 50.000 Mitglieder: 15.000,-€
  5. Sportverbände bis 75.000 Mitglieder: 20.000,-€
  6. Sportverbände über 75.000 Mitglieder: 25.000,-€

Sportverbänden, die eine überregional bedeutsame Einrichtung/Sportschule betreiben, wird– ebenso wie dem Landessportverband Schleswig-Holstein für das Sport- und Bildungszentrum Malente – einmalig ein Zuschuss in Höhe von jeweils bis zu 150.000 € zur Deckung laufender Kosten gewährt.Die gewährten Soforthilfen müssen als einmaliger Zuschuss nicht zurückgezahlt werden. Weitere Informationen unter:

Quellen:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/corona_soforthilfe_foerdermoeglichkeiten.htm


Thüringen

Der Freistaat Thüringen hat eine Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen an gemeinnützige Thüringer Einrichtungen und Organisationen zur Minderung von finanziellen Notlagen infolge der Corona-Pandemie 2020 erlassen.Mit der Bestimmung wird jetzt auch ein Soforthilfeprogramm für privatrechtlich organisierte gemeinnützige Thüringer Einrichtungen sowie Träger aus den Bereichen Jugend, Soziales, Kunst und Kultur, Bildung, Sport und Medien aufgelegt, das sich an diejenigen richtet, die von der Soforthilfe des Bundes und des Freistaats Thüringen bislang nicht erfasst werden.Folgende Zuschüsse werden als Billigkeitsleistungen bis zu folgenden Höhen gewährt:

  1. bis 9.000 EUR für Unternehmen bis fünf Beschäftigte
  2. bis 15.000 EUR für Unternehmen mit sechs bis zehn Beschäftigten
  3. bis 20.000 EUR für Unternehmen mit elf bis 25 Beschäftigten
  4. bis 30.000 EUR für Unternehmen mit 26 bis 50 Beschäftigten.

Die Soforthilfen können ab, den 15. April 2020 beantragt werden.

Quelle:

https://bildung.thueringen.de/ministerium/medienservice/detailseite/corona-soforthilfeprogramm-fuer-gemeinnuetzige-einrichtungen-und-organisationen/


3. Steuervergünstigungen für Vereine

Vereine können beim zuständigen Finanzamt Anträge auf eine Stundung der Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer stellen. Die Zahlungen werden somit befristet und zinsfrei nach hinten verschoben. Die Antragstellung ist bis zum 31. Dezember 2020 möglich.

Zusätzlich kann eine Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer angefragt werden. Die Steuervorauszahlung kann herabgesetzt, sowie der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben werden. Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden wird bis zum Ende des Jahres verzichtet.

Weitere Details unter:

Bundesfinanzministerium Steuererleichterungen



Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

  1. Fallzahlen und Epidemiologie
  2. Meldungen
  3. Infektions­schutzmaßnahmen
  4. Prävention und Bekämpfung
  5. Kontaktpersonenmanagement

zum Robert Koch Institut!

Die Weltgesundheitsorganisation ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Die WHO aktualisiert Informationen zum derzeitigen Stand des Corona-Virus und wie man sich verhalten soll.

  1. Ratschläge für die Öffentlichkeit
  2. Mythos-Zerstörer
  3. Fragen und Antworten
  4. Lageberichte
  5. Alle Informationen über den COVID-19-Ausbruch

zur World Health Organization!

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt als Behörde im Geschäftsbereich des  Bundesminsteriums für Gesundheit über diese Institution aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit. Sie finden hier außerdem wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen. Alle Informationen werden zur Zeit regelmäßig überprüft, angepasst und ergänzt.

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Eine Vereins-App als Möglichkeit einer zeitgemäßen Kommunikation
mit Mitarbeitern, Mitgliedern und Unterstützern:

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  3. Service für Mitglieder verbessern
  4. Zeit für ehrenamtliche Arbeit sparen

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die sich an Mitglieder von Vereinen und Verbänden richtet.

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